Tag der Hydrologie 2015

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Tag der Hydrologie 2015, Bonn

Das Innsbrucker Starkregenereignis 2010 - Vergleich verschiedener Regendaten.

Thomas Einfalt, Alrun Jasper-Tönnies, Christian Mikovits

Abstract

Niederschlagsdaten sind die grundlegenden Eingangsdaten für Abflusssimulationen. Da die hydrologischen Simulationsergebnisse wesentlich von der Genauigkeit dieser Eingangsdaten abhängen, ist eine möglichst gute Datenbasis die Voraussetzung für realistische Simulationsergebnisse. Für die Kanalnetzmodellierung ist eine hohe zeitliche und räumliche Auflösung der Eingangsdaten erforderlich. In vielen Studien werden Niederschlagsdaten von Regenschreibern verwendet, die zwar zeitlich eine hohe Genauigkeit aufweisen, aber nur eine begrenzte räumliche Repräsentativität, wodurch es zu großen Abweichungen zwischen Simulationsergebnissen und Abflussmessungen kommen kann. Durch die Verwendung von Radarmessungen wird die räumliche Darstellung der Niederschläge verbessert, allerdings treten dabei andere Nachteile aif, die mit der Funktionsweise der Radarmessung zusammenhängen. In einem alpinen Gebiet sind die Niederschlagsintensitäten stark durch die Orographie beeinflusst und eine hohe räumliche Auflösung ist von besonderer Bedeutung. Andererseits werden durch die spezielle Orographie die Niederschlagsmessungen durch das Radar erschwert. In diesem Zusammenhang wurde das Extremereignis vom 17. Juli 2010 in Innsbruck untersucht. Dafür wurden Niederschlagsdaten von 3 Quellen: Regenschreiberstationen, Radar und INCA-Reanalysen verglichen und es wurde untersucht wie sich die verschiedenen Beobachtungsdaten auf die Ereignisauswertung auswirken.

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